Meine erste Kunstmesse: 3 Tage auf der ARTMUC / My first art fair: 3 days at ARTMUC
Meine erste Kunstausstellung in München: drei Tage Messe, ein Tag Hinfahrt und Aufbau, ein halber Tag Rückfahrt.
Im Vorfeld war ich nervös. Wenn man zum ersten Mal an so einer Veranstaltung teilnimmt, muss man ganz genau zuhören, wenn erklärt wird, wie alles abläuft und woran man denken muss. Dazu kommt die Planung des eigenen Standes: Was nehme ich mit? Wie möchte ich mich präsentieren? Und gleichzeitig die Ungewissheit, welches Publikum einen erwarten wird.
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Meine erste Kunstausstellung in München: drei Tage Messe, ein Tag Hinfahrt und Aufbau, ein halber Tag Rückfahrt.
Im Vorfeld war ich spürbar nervös – vor allem wegen der vielen organisatorischen Details. Wenn man zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung teilnimmt, hört man besonders aufmerksam zu, um genau zu verstehen, wie alles abläuft und woran man denken muss. Gleichzeitig beginnt die Planung des eigenen Standes: Welche Arbeiten nehme ich mit? Wie möchte ich mich präsentieren? Und darüber schwebt stets die Ungewissheit, welches Publikum einen erwarten wird.
Schon beim Aufbau der erste kleine Schock: Oh – zwei mal zwei Meter sind doch kleiner, als ich es mir vorgestellt hatte. Dieser Eindruck verfliegt jedoch schnell, denn als die Bilder erst einmal hängen, bin ich mehr als zufrieden. Auch die ersten vorsichtigen Kontakte zu den anderen Künstler*innen sind freundlich und lassen mich hoffen, dass es drei gute Tage werden.
Trotzdem bleibt da dieses mulmige Gefühl. Ich bin beeindruckt von der Größe der Hallen, der Anzahl und der Qualität der Kunstwerke, die sich hier verteilen. Gleichzeitig fühle ich mich ein wenig eingeschüchtert. Mir wird bewusst, was es bedeutet, sich der Kunstwelt persönlich zu stellen und ihr direkt zu begegnen – nicht nur online, gefiltert durch soziale Medien.
Nach einer eher unruhigen Nacht im Hotel folgt am Morgen die Begrüßung und die gespannte Erwartung zur offiziellen Öffnung der Messe. Da sich mein Stand im hintersten Teil der Halle befindet, dauert es einen Moment, bis die ersten Kunstinteressierten ankommen.
Schnell füllen sich die Gänge, die Lautstärke nimmt zu, erste Gespräche entstehen und ich versuche, mich langsam einzufühlen. Dieser erste Tag, der zugleich der längste ist, vergeht überraschend schnell. Die Gespräche mit Interessierten, der Austausch mit anderen Künstler*innen und die vielen Beobachtungen lassen die Zeit wie im Flug vergehen. Nach neun Stunden tun die Beine zwar weh, aber auch das gehört irgendwie dazu.
Die beiden darauffolgenden Tage verlaufen ähnlich. Inzwischen habe ich ein Gefühl für das Publikum, das durch die ARTMUC strömt. Von jung bis alt, von Künstler*innen über Sammler bis hin zu Familien – alles ist vertreten. Viele meiner Flyer werden mitgenommen, viele Menschen fühlen sich von meiner Kunst angesprochen. Einige heben meinen Stand mit den Bildern in gedeckten Tönen sogar als eine Art Ruhe-Oase hervor. „Ziel erreicht“, denke ich dabei oft. Denn genau das möchte ich auch selbst mit meinen Kunstwerken erreichen.
Das Highlight
Schnell wird außerdem klar, welches Bild eine besondere, fast magnetische Wirkung auf die Besucher hat. Menschen zeigen teilweise schon aus der Ferne auf mein dunkelblaues Bild „Waves 3“, das extra für diese Messe entstanden ist. Sie treten näher, bleiben stehen und tauchen ein in die Tiefe des Blaus, in die vielen – teils transparenten – Schichten, die unterschiedliche Texturen durchscheinen lassen. Es scheint das Highlight meines Standes zu sein.
Auch wenn es am Ende der Messe nicht verkauft ist – manchmal passt ein Werk schlicht nicht zu den vorhandenen Maßen zu Hause – ist es für mich eine unglaubliche Freude, persönlich zu erleben, was meine Bilder in Menschen auslösen können.
Nach vier Tagen in München kehre ich zurück – mit einem Kopf voller Eindrücke, mit Dankbarkeit für so nette Standnachbar*innen (wie unten im Bild Constance Renken und Franziska Siegl) und die vielen positiven Gespräche, mit neuen Kontakten, aus denen noch so viel entstehen kann, und mit der Gewissheit, dass ich auf einem guten Weg bin.
English translation
My first art exhibition in Munich: three days of the fair, one day for travel and setup, and half a day for the return trip.
I was nervous in the run-up to the event. When participating in something like this for the first time, you have to listen very closely when they explain how everything works and what you need to keep in mind. Then there is the planning of your own booth: What should I bring? How do I want to present myself? And, at the same time, the uncertainty regarding what kind of audience to expect.
The first minor shock came right during setup: Oh—two by two meters is actually smaller than I had imagined. However, this impression quickly fades once the pictures are hung. My initial tentative interactions with the other artists were also friendly, giving me hope that these could turn out to be three good days.
Nevertheless, that uneasy feeling lingered. I was impressed by the sheer size of the halls, as well as the quantity and quality of the artworks displayed throughout the venue. At the same time, I felt a little intimidated. I became acutely aware of what it truly means to face the art world in person—to encounter it directly, rather than merely online, filtered through the lens of social media.
After a rather restless night at the hotel, the opening ceremony took place, followed by a period of tense anticipation leading up to the fair’s official opening. Since my booth was located in the very back of the hall, it took a moment for the first art enthusiasts to arrive.
The aisles quickly filled up; the noise level rose, conversations began to spark, and I tried to slowly find my footing. This first day—which also happened to be the longest—passed surprisingly fast. The conversations with interested visitors, the exchanges with other artists, and the many observations I made caused the time to fly by. After nine hours, my legs certainly ached—but somehow, that felt like part of the experience, too.
The two days that followed unfolded in much the same way. By then, I had developed a feel for the crowd flowing through ARTMUC. From young to old—from artists and collectors to families—everyone is represented here. Many of my flyers are taken, and many people feel a genuine connection to my art. Some even single out my booth—with its paintings in muted tones—as a kind of oasis of calm. "Mission accomplished," I often think to myself. For that is precisely what I aim to achieve with my artworks.
It also quickly becomes clear which painting exerts a special, almost magnetic pull on visitors. From a distance, people often point toward my dark blue painting, "Waves 3"—a piece created specifically for this fair. They step closer, pause, and immerse themselves in the depths of the blue—in the many layers (some transparent) that allow various textures to shimmer through. It appears to be the highlight of my booth.
Even if it remains unsold by the end of the fair—sometimes a piece simply doesn't fit the dimensions of a home—it brings me incredible joy to witness firsthand the emotions my paintings can evoke in people.
After four days in Munich, I return home—with my head full of impressions; with gratitude for such wonderful booth neighbors and the many positive conversations; with new contacts that hold the promise of so much yet to come; and with the certainty that I am on the right path.
Vorbereitungen auf meine erste Kunstmesse / Preparations for my first art fair
Vom 1. bis 3. Mai 2026 findet in München die Frühlingsausgabe der ARTMUC statt – und ich bin dabei. Nachdem ich im vergangenen Herbst als Besucherin der Discovery Art Fair in Frankfurt zum ersten Mal Kunstmessen-Luft geschnuppert habe und dort einige richtig spannende Gespräche mit Künstler*innen führen konnte, war für mich ziemlich schnell klar: Diesen Weg möchte ich auch für mich ausprobieren und meine Kunst auf einer Messe präsentieren.
From May 1st to 3rd, 2026, the spring edition of ARTMUC will take place in Munich – and I'll be there. After getting my first taste of the art fair scene last fall as a visitor to the Discovery Art Fair in Frankfurt, where I had some truly fascinating conversations with artists, it quickly became clear to me: I wanted to try this path myself and present my art at a fair.
English version hereVom 1. bis 3. Mai 2026 findet in München die Frühlingsausgabe der ARTMUC statt – und ich bin dabei. Nachdem ich im vergangenen Herbst als Besucherin der Discovery Art Fair in Frankfurt zum ersten Mal Kunstmessen-Luft geschnuppert habe und dort einige richtig spannende Gespräche mit Künstler*innen führen konnte, war für mich ziemlich schnell klar: Diesen Weg möchte ich auch für mich ausprobieren und meine Kunst auf einer Messe präsentieren.
Auch wenn es wahrscheinlich naheliegender gewesen wäre, erst einmal mit einer Messe in meiner direkten Umgebung zu starten, habe ich meine erste Bewerbung direkt nach München geschickt. Zum einen, weil ich viel Gutes über die ARTMUC gehört habe – und zum anderen, weil mir die Stadt über die Jahre sehr ans Herz gewachsen ist. Außerdem wohnen dort einige enge Freundinnen, die mich im Zweifel tatkräftig unterstützen können – ein ziemlich gutes Gefühl für den Anfang.
Auf einer Kunstmesse kommen innerhalb weniger Tage Tausende kunstinteressierte Menschen zusammen, und im besten Fall finden die Werke direkt ein neues Zuhause. Die Möglichkeiten sind groß, genauso wie die Chance auf neue Kontakte – aber genau deshalb braucht es auch eine gute Vorbereitung. Vor allem dann, wenn man – so wie ich – zum ersten Mal dabei ist.
Ich werde meine Arbeiten auf vier Metern präsentieren, verteilt auf zwei Wände. Und wie heißt es so schön: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Seit ich die Zusage bekommen habe, kreisen meine Gedanken also immer wieder um die gleiche Fragen: Wie möchte ich meine Kunst zeigen? Welche Werke nehme ich mit? Wie wirken sie zusammen? Welche Größen machen Sinn?
Inspiriert von meinem Kollegen Alexander Lis und bestärkt durch eigene Recherchen war schnell klar: Neben großen und mittleren Formaten möchte ich auch kleinere Arbeiten zeigen – als eine Art Einstieg für Sammler*innen.
Formate in 30 × 40 cm gab es bisher noch nicht in meinem Portfolio. Umso spannender ist es, dass ich aktuell alle zwei Tage im Atelier stehe und genau an dieser neuen Serie arbeite. Eine kleine „Galerie“ aus Mini-Formaten entsteht.
Dabei experimentiere ich unter anderem mit unbehandeltem Leinwandstoff, den ich – bei schönstem Wetter – sogar draußen auf der Terrasse bemalt habe. Und ja: Es gab bereits einige Momente des Scheiterns… oder sagen wir lieber: des Lernens und der Neuausrichtung.
Farblich zieht es mich im Moment zu blassen Rosatönen und einem tiefen Bordeaux – eine Kombination, die (für mich) erstaunlich gut mit meinen bisherigen Blau- und Erdtönen harmoniert. Meine Palette erweitert sich also gerade ein Stück, während die Kompositionen ruhig und minimal bleiben – vielleicht nur ein wenig organischer als zuvor (unten erste Eindrücke).
Während die Arbeit an den Bildern also in vollem Gange ist, wächst parallel die To-do-Liste, die auch mit der Messe zu tun haben: Neue Flyer gestalten (oder doch Postkarten?), Fragen rund um den Transport und den Aufbau klären, überlegen, welche kleinen Möbel meinen Stand ergänzen könnten… die Liste ist lang.
Wenn der nächste Newsletter erscheint, sind die Bilder vielleicht schon im Kofferraum und ich stehe kurz vor der Abfahrt Richtung München.
Es bleibt spannend – und ich bin jetzt schon neugierig, was ich nach der Messe berichten kann.
English
From May 1st to 3rd, 2026, the spring edition of ARTMUC will take place in Munich – and I'll be there. After getting my first taste of the art fair scene last fall as a visitor to the Discovery Art Fair in Frankfurt, where I had some truly fascinating conversations with artists, it quickly became clear to me: I wanted to try this path myself and present my art at a fair.
Even though it would probably have been more obvious to start with a fair closer to home, I sent my first application directly to Munich. Firstly, because I'd heard so many good things about ARTMUC – and secondly, because the city has grown very dear to me over the years. Plus, some close friends live there who can offer me invaluable support if needed – a pretty good feeling to start with.
At an art fair, thousands of art enthusiasts come together within just a few days, and in the best-case scenario, the artworks find new homes right away. The possibilities are vast, as is the chance to make new contacts – but that's precisely why thorough preparation is essential. Especially if, like me, you're participating for the first time.
I'll be presenting my work across four meters, spread over two walls. And as they say, you only get one chance to make a first impression. Since receiving my acceptance, my thoughts have been constantly circling back to the same question: How do I want to display my art? Which pieces should I bring? How do they interact? What sizes make sense?
Inspired by my colleague Alexander Lis and reinforced by my own research, it quickly became clear: In addition to large and medium-sized pieces, I also want to show smaller works – as a kind of entry point for collectors.
Formats measuring 30 × 40 cm haven't been part of my portfolio before. That makes it all the more exciting that I'm currently in my studio every other day, working on precisely this new series. A small "gallery" of miniature formats is taking shape.
I'm experimenting with untreated canvas, which I've even painted outside on the terrace – in beautiful weather. And yes, there have already been a few moments of failure… or rather, let's say, of learning and readjustment.
Currently, I'm drawn to pale pinks and a deep burgundy – a combination that (for me) harmonizes surprisingly well with my existing blues and earth tones. So my palette is expanding a bit, while the compositions remain calm and minimalist – perhaps just a touch more organic than before.
While work on the paintings is in full swing, the to-do list is growing in parallel: designing new flyers (or maybe postcards?), clarifying questions about transport and setup, considering which small pieces of furniture could complement my booth… the list is long.
By the time the next newsletter comes out, the paintings might already be in the trunk of the car, and I'll be about to leave for Munich.
It remains exciting – and I'm already curious to see what I'll have to report after the fair.
Nach der Finissage ist vor der Kunstmesse / After the finissage is before the art fair
Am 28. Februar fand von 11 bis 14 Uhr die Finissage unserer Gruppenausstellung im ESNZ Showroom statt. Für mich war es die erste Finissage überhaupt – und weil wir den Termin erst recht kurzfristig angekündigt hatten, bin ich an diesem Tag eher neugierig als erwartungsvoll in die Räume in der Alicestraße gekommen…
On February 28th, from 11 a.m. to 2 p.m., the closing event of our group exhibition took place at the ESNZ Showroom. It was my first ever closing event – and because we had announced the date at such short notice, I arrived at the venue on Alicestraße that day more out of curiosity than anticipation.
Am 28. Februar fand von 11 bis 14 Uhr die Finissage unserer Gruppenausstellung im ESNZ Showroom statt. Für mich war es die erste Finissage überhaupt – und weil wir den Termin erst recht kurzfristig angekündigt hatten, bin ich an diesem Tag eher neugierig als erwartungsvoll in die Räume in der Alicestraße gekommen.
In meinem Kopf war das Ganze ziemlich entspannt: ein Wiedersehen mit den anderen Künstler*innen, ein richtig guter Kaffee vom craeft studio und ein ruhiger Ausklang der Ausstellung – begleitet von den ersten fast schon frühlingshaften Sonnenstrahlen.
Doch dann kam alles anders. Der Raum füllte sich schneller, als ich schauen konnte, Gespräche entstanden in jeder Ecke, und plötzlich war da diese besondere Energie, die man nicht planen kann. Die drei Stunden vergingen wie im Flug. Ich durfte viele tolle Begegnungen erleben, und das Interesse an meiner Arbeit hat mich wirklich berührt.
Der schönste Moment kam dann ganz zum Schluss: Mein Bild „Waves“, das schon während der Ausstellung immer wieder Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, hat ein neues Zuhause gefunden. Ein perfekter Abschluss, den ich mir so nicht hätte ausmalen können.
Mit einem vollen Herzen, einem Lächeln im Gesicht und einer Kugel Eis in der Hand bin ich schließlich durch den Sonnenschein nach Hause gelaufen – und habe diesen Tag einfach noch ein bisschen nachklingen lassen.
Doch nach der Finissage ist vor der nächsten Ausstellung - und die findet für mich vom 1. Mai an in München statt bei der ARTMUC Kunstmesse - wie ich mich darauf vorbereite, kannst Du hier nachlesen …
English version
On February 28th, from 11 a.m. to 2 p.m., the closing event of our group exhibition took place at the ESNZ Showroom. It was my first ever closing event – and because we had announced the date at such short notice, I arrived at the venue on Alicestraße that day more out of curiosity than anticipation.
In my mind, the whole thing was quite relaxed: a reunion with the other artists, a really good coffee from craeft studio, and a peaceful end to the exhibition – accompanied by the first, almost spring-like rays of sunshine.
But then everything changed. The room filled up faster than I could blink, conversations started in every corner, and suddenly there was this special energy that you can't plan. The three hours flew by. I had many wonderful encounters, and the interest in my work truly touched me.
The best moment came right at the end: My painting "Waves," which had repeatedly attracted attention during the exhibition, found a new home. A perfect ending, one I couldn't have imagined.
With a full heart, a smile on my face, and an ice cream cone in my hand, I finally walked home through the sunshine – and simply let the memories of this day linger a little longer.
But after the closing event comes the next exhibition – and for me, that takes place from May 1st in Munich at the ARTMUC art fair – you can read about how I'm preparing for it here…
Zwischen Bildern und Begegnungen / Between artworks and encounters
Es ist Mitte Februar und bei unserer Gruppenausstellung im ESNZ Showroom in Bad Nauheim ist schon fast die letzte Woche angebrochen. Nach einer sehr gut besuchten Vernissage am 31. Januar ist es in der Galerie zwar etwas ruhiger geworden, doch noch immer finden Interessierte den Weg in unsere Ausstellung in der Alicestraße 13.
It's mid-February, and our group exhibition at the ESNZ Showroom in Bad Nauheim is almost over. After a very well-attended opening on January 31st, things have quieted down a bit in the gallery, but people are still finding their way to our exhibition at Alicestraße 13.
English translation belowEs ist Mitte Februar und bei unserer Gruppenausstellung im ESNZ Showroom in Bad Nauheim ist schon fast die letzte Woche angebrochen. Nach einer sehr gut besuchten Vernissage am 31. Januar ist es in der Galerie zwar etwas ruhiger geworden, doch noch immer finden Interessierte den Weg in unsere Ausstellung in der Alicestraße 13.
Ich genieße die Zeit in diesen wunderschönen Räumen sehr – hier darf meine Kunst noch ein kleines bisschen mehr strahlen. Besonders liebe ich meine „Dienste“ vor Ort (freitags von 14–18 Uhr). Dann sitze ich gespannt hinter der Theke und bin neugierig, wer wohl als Nächstes durch die Tür kommt. Es sind vertraute Gesichter dabei, aber auch Menschen, die beispielsweise durch den Zeitungsartikel auf die Ausstellung aufmerksam geworden sind oder ganz zufällig vorbei schlendern – und dann den Schritt in die Galerie wagen.
Eine besonders schöne Begegnung hatte ich sogar außerhalb der Öffnungszeiten. Ich war gerade dabei, meine Bilder zu fotografieren, als zwei junge Frauen vor dem Schaufenster stehen blieben. Sie betrachteten meine Arbeiten mit sichtlicher Faszination. Spontan fragte ich sie, ob sie hereinkommen möchten. Nach einem schüchternen Nicken entwickelte sich drinnen ein überraschend offenes und herzliches Gespräch. Die beiden erzählten mir, dass sie selbst kreativ sind, malen und fotografieren – und dass sie meine ehemalige Schule besuchen.
Das hat mich sehr berührt. Vielleicht, weil ich mich ein Stück weit in ihnen wiedererkannt habe. Ich hoffe, ich konnte ihnen Mut machen, ihren kreativen Weg weiterzugehen – unabhängig davon, was andere sagen oder erwarten. Denn genau darum geht es doch: der eigenen Begeisterung zu folgen und ihr Raum zu geben.
Und vielleicht sind es genau diese Begegnungen, die eine Ausstellung für mich so besonders machen – nicht nur die Bilder an den Wänden, sondern die Gespräche, die Gedanken und die kleinen Verbindungen, die daraus entstehen.
Herzliche Einladung: Am letzten Tag der Ausstellung, Samstag, den 28. Februar, findet eine Finissage statt - von 11-14 Uhr mit leckerem Kaffee von Craeft Studio und Live Musik.
Bis dahin ist die Galerie aber auch noch an folgenden Tagen geöffnet:
SA, 21.2., 11-14 Uhr / DO, 26.2., 16-18 Uhr / FR, 27.2., 11-18 Uhr / SA, 28.2., 11-14 Uhr
It's mid-February, and our group exhibition at the ESNZ Showroom in Bad Nauheim is almost over. After a very well-attended opening on January 31st, things have quieted down a bit in the gallery, but people are still finding their way to our exhibition at Alicestraße 13.
I'm really enjoying my time in these beautiful rooms – my art can shine even brighter here. I especially love my shifts there (Fridays from 2 to 6 pm). I sit behind the counter, eager to see who will walk through the door next. There are familiar faces, but also people who, for example, learned about the exhibition through the newspaper article or who just happen to be strolling by – and then take the plunge and enter the gallery.
I even had a particularly lovely encounter outside of opening hours. I was photographing my pictures when two young women stopped in front of the window. They were looking at my work with obvious fascination. I spontaneously asked them if they'd like to come in. After a shy nod, a surprisingly open and warm conversation developed inside. The two of them told me that they were creative themselves, painting and photography – and that they attended my former school.
That touched me deeply. Perhaps because I saw a bit of myself in them. I hope I was able to encourage them to continue on their creative path – regardless of what others say or expect. Because that's precisely what it's all about: following your own passion and giving it space.
And perhaps it's precisely these encounters that make an exhibition so special for me – not just the pictures on the walls, but the conversations, the thoughts, and the small connections that arise from them.
A warm invitation: On the last day of the exhibition, Saturday, February 28th, there will be a closing reception – from 11 a.m. to 2 p.m. with delicious coffee from Craeft Studio and live music.
Until then, the gallery will also be open on the following days:
Sat, Feb 21, 11 am–2 pm / Thu, Feb 26, 4–6 pm / Fri, Feb 27, 11 am–6 pm / Sat, Feb 28, 11 am–2 pm
Meine Ziele und Wünsche für 2026 / My goals and wishes for 2026
Die Zeit rund um den Jahreswechsel erlebe ich immer ein wenig zwiegespalten. Wer mich kennt, weiß, dass ich kein großer Fan von Silvester bin. Und trotzdem hat der Start in ein neues Jahr für mich etwas Magisches. Ein neues Jahr fühlt sich an wie eine leere Leinwand, die Stück für Stück – oder besser gesagt Tag für Tag – bemalt wird.
I always experience the time around New Year's with mixed feelings. Anyone who knows me knows I'm not a big fan of New Year's Eve. And yet, the start of a new year has something magical about it for me. A new year feels like a blank canvas, which is painted piece by piece – or rather, day by day.
English translation belowDie Zeit rund um den Jahreswechsel erlebe ich immer ein wenig zwiegespalten. Wer mich kennt, weiß, dass ich kein großer Fan von Silvester bin. Und trotzdem hat der Start in ein neues Jahr für mich etwas Magisches. Ein neues Jahr fühlt sich an wie eine leere Leinwand, die Stück für Stück – oder besser gesagt Tag für Tag – bemalt wird.
„Gute Vorsätze“ habe ich mir schon oft gemacht, nur um sie im zurückkehrenden Alltag schnell wieder zu verlieren. In diesen Januar bin ich deshalb bewusst etwas anders gestartet: nicht mit strengen Vorsätzen, sondern mit groben Zielen und Wünschen, die ich vor allem für mein kreatives Business umsetzen möchte. Einige davon – und die Erkenntnisse, die ich in den letzten Monaten gewonnen habe – möchte ich hier mit euch teilen.
1. Ziel: Mehr Fokus
Im Kleinen wie im Großen. Auf der übergeordneten Ebene möchte ich meinen Fokus noch stärker auf meine Originalkunst legen. Das bedeutet, Aufgaben klarer zu priorisieren – zugunsten der Malerei selbst, aber auch ihrer Vermarktung. Mehr Zeit fürs Experimentieren, mehr Raum, um meinen Stil weiter zu entwickeln und zu schärfen. Meine Prints und die Fotografie bleiben ein Teil von mir und meinem Angebot, jedoch ist dies ein Part, der mittlerweile auf vielen Plattformen fast von selbst die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
2. Wunsch: Mehr Platz und Licht
Ich brauche mehr Platz und vor allem mehr Licht zum Arbeiten. Mein kleines Studio zu Hause ist aktuell nicht optimal. Solange ich daran nichts Grundlegendes ändern kann (ich halte aber die Augen offen), möchte ich die bestehenden Gegebenheiten bestmöglich nutzen: Dinge auslagern, die ich für meine kreative Arbeit nicht brauche, und das vorhandene Licht besser ausschöpfen – zum Beispiel durch Spiegel oder eine bewusstere Raumgestaltung.
3. Ziel: Weniger Zeug
Ein großes Ziel für dieses Jahr ist das Aussortieren. Im Haushalt, im Atelier, im Büro – aber auch im kreativen Business. Ich möchte mich von Dingen und Bereichen trennen, die mir keinen wirklichen Nutzen mehr bringen, aber Energie kosten. Weniger Ballast, mehr Klarheit.
4. Wunsch: Pausen einlegen
Ich freue mich sehr auf den Frühling und habe mir fest vorgenommen, die wunderschöne Umgebung rund um Bad Nauheim bewusster zu nutzen. In der Natur kann ich am besten abschalten und reflektieren. Im letzten Jahr habe ich mir diese Zeit viel zu selten genommen – weil es ja immer noch etwas zu tun gibt. Das möchte ich ändern.
5. Ziel und Wunsch: Persönliche Verbindungen schaffen
2025 habe ich durch meine Einzelausstellung sowie die Teilnahme an einer Gruppenausstellung gemerkt, wie wertvoll es ist, Menschen die eigene Kunst persönlich zu zeigen und direkt in den Austausch zu gehen. Kunstwerke werden ganz anders erfahrbar, wenn man sie im Original sehen kann: Texturen, Farben, Details – und die Geschichten dahinter, wenn Künstler von ihrer Arbeit erzählen. Genau aus diesem Grund habe ich mich bei einer Kunstmesse beworben und bereits für Februar meine Teilnahme an einer weiteren Gruppenausstellung zugesagt.
Dabei spielt auch eine Rolle, dass ich hier mit anderen Künstler*innen in Kontakt komme - eine Situation, die ich glücklicherweise 2025 vermehrt erleben durfte. Der persönliche Austausch mit Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind wie ich, hat so viele Vorteile: Die Einordnung der eigenen Arbeit durch äußeres Feedback und neue Blickwinkel. Ich lerne aus Erfahrungen anderer und kann auch meine Tipps weitergeben. Es ergibt sich so ein Netzwerk und neue Möglichkeiten tun sich auf: Kooperationen, Ausstellungshinweise, Empfehlungen entstehen häufig ganz nebenbei aus echten Gesprächen.
I always experience the time around New Year's with mixed feelings. Anyone who knows me knows I'm not a big fan of New Year's Eve. And yet, the start of a new year has something magical about it for me. A new year feels like a blank canvas, which is painted piece by piece – or rather, day by day.
I've often made "New Year's resolutions," only to quickly lose them again in the return to everyday life. This January, I consciously started a little differently: not with strict resolutions, but with broad goals and wishes that I want to implement, especially for my creative business. I'd like to share some of these – and the insights I've gained in recent months – with you here.
1. Goal: More Focus. In small ways and in big ways. On a broader level, I want to focus even more strongly on my original art. This means prioritizing tasks more clearly – for the benefit of the painting itself, but also its marketing. More time for experimentation, more space to further develop and refine my style. My prints and photography remain a part of me and my offerings, however, this is a part that now almost automatically attracts attention on many platforms.
2. Wish: More space and light. I need more space and, above all, more light to work. My small home studio isn't ideal at the moment. Until I can fundamentally change that (though I'm keeping my eyes open), I want to make the best possible use of the existing situation: outsourcing things I don't need for my creative work and making better use of the available light – for example, through mirrors or a more deliberate room layout.
3. Goal: Less Stuff. A major goal for this year is decluttering. In the household, in the studio, in the office – but also in my creative business. I want to get rid of things and areas that no longer serve me any real purpose but drain my energy. Less baggage, more clarity.
4. Wish: Taking Breaks. I'm really looking forward to spring and have made a firm resolution to make more conscious use of the beautiful surroundings around Bad Nauheim. Nature is where I can best switch off and reflect. Last year, I took this time far too infrequently – because there was always something else to do. I want to change that.
5. Goal and Desire: Creating Personal Connections. In 2025, through my solo exhibition and participation in a group exhibition, I realized how valuable it is to show people my art in person and engage in direct dialogue. Artworks become a completely different experience when you can see them in person: textures, colors, details – and the stories behind them, when artists talk about their work. This is precisely why I applied to an art fair and have already confirmed my participation in another group exhibition in February.
Another important factor is that I come into contact with other artists here – a situation I was fortunate enough to experience more frequently in 2025. The personal exchange with people who are in a similar situation to mine has so many advantages: I can contextualize my own work through external feedback and gain new perspectives. I learn from the experiences of others and can also pass on my own tips. This creates a network and opens up new opportunities: collaborations, exhibition announcements, and recommendations often arise quite naturally from genuine conversations.
Gruppenausstellung im Februar / Group Exhibition in February
Ich freue mich sehr, von Ende Januar bis Ende Februar mit neuen Arbeiten in den ESNZ Showroom zurückzukehren – an den Ort, an dem ich meine erste Ausstellung gestalten durfte. Dieses Mal teile ich mir diesen besonderen Raum mit vier weiteren Künstler*innen.
I am very much looking forward to returning to the ESNZ Showroom with new works from the end of January to the end of February – the very place where I had the privilege of curating my first exhibition. This time, I will be sharing this special space with four other artists.
Ich freue mich sehr, von Ende Januar bis Ende Februar mit neuen Arbeiten in den ESNZ Showroom zurückzukehren – an den Ort, an dem ich meine erste Ausstellung gestalten durfte. Dieses Mal teile ich mir diesen besonderen Raum mit vier weiteren Künstler*innen.
Meine Vorfreude gilt nicht nur der Vernissage am 31. Januar (von 16 - 19 Uhr), sondern auch den darauffolgenden vier Wochen, in denen sich unterschiedliche Werke und Stile begegnen und miteinander wirken werden.
“Im Februar zeigt der ESNZ Showroom eine Gruppenausstellung mit fünf Künstler:innen aus der Rhein-Main-Region. Arbeiten aus Malerei, Fotografie und Fotoart treffen aufeinander und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Struktur, Atmosphäre und Essenz. Die Ausstellung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Ruhe und Verdichtung, Naturbezug und menschlichem Einfluss. Der ESNZ Showroom wird dabei zum Ort des Dialogs – zwischen den Werken, dem Raum und den Betrachtenden.”
Mit Arbeiten von:
Mareike Böhmer · Malerei / Anna Kirchner · Fotoart / Alexander Lis · Malerei / Wolfgang Kahl · Fotografie / Man Fred Gloeckler · Malerei
Vernissage: 31. Januar 2026 von 16–19 Uhr, Ausstellung: 5. bis 27. Februar 2026 im ESNZ Showroom, Bad Nauheim (Alicestraße 13 in Bad Nauheim)
I am very much looking forward to returning to the ESNZ Showroom with new works from the end of January to the end of February – the very place where I had the privilege of curating my first exhibition. This time, I will be sharing this special space with four other artists. I am not only looking forward to the opening on January 31st (from 4 pm to 7 pm), but also to the following four weeks, during which diverse works and styles will meet and interact.
“In February, the ESNZ Showroom will present a group exhibition featuring five artists from the Rhine-Main region. Works from the fields of painting, photography, and photo art will converge, offering different perspectives on structure, atmosphere, and essence. The exhibition explores the tension between tranquility and intensity, connection to nature and human influence. The ESNZ Showroom will thus become a place of dialogue – between the artworks, the space, and the viewers.”
Featuring works by: Mareike Böhmer · Painting / Anna Kirchner · Photography / Alexander Lis · Painting / Wolfgang Kahl · Photography / Man Fred Gloeckler · Painting
Opening: January 31, 2026, 4–7 p.m., Exhibition: February 5–27, 2026 at the ESNZ Showroom, Bad Nauheim (Alicestraße 13 in Bad Nauheim)
“Color Shapes” - Eine kleine und bunte Kollektion / A small and colorful collection
Diese neue Print-Kollektion ist für mich etwas Besonderes. Wer meine aktuellen Arbeiten kennt, weiß, dass ich mich in den letzten Jahren eher ruhigeren Farbwelten angenähert habe. Umso spannender war es, nun wieder intensiver mit Farbe zu arbeiten – reduziert in der Form, aber mutiger in der Kombination.
This new print collection is something special for me. Anyone familiar with my recent work knows that I've been exploring more subdued color palettes in recent years. That made it all the more exciting to work more intensively with color again – reduced in form, but bolder in combination.
Diese neue Print-Kollektion ist für mich etwas Besonderes. Wer meine aktuellen Arbeiten kennt, weiß, dass ich mich in den letzten Jahren eher ruhigeren Farbwelten angenähert habe. Umso spannender war es, nun wieder intensiver mit Farbe zu arbeiten – reduziert in der Form, aber mutiger in der Kombination.
Die Motive bestehen aus zwei oder drei Farben, die aufeinandertreffen, sich ergänzen oder bewusst Spannung erzeugen. Klar, minimalistisch, und dennoch lebendig. Vielleicht ein kleines Echo früherer, farbintensiverer Phasen – aber übersetzt in meine heutige Bildsprache. Diese Arbeiten sind kein Bruch, sondern eher ein Experiment: Was passiert, wenn Farbe wieder mehr Raum bekommt, ohne die Ruhe zu verlieren?
Die Motive der Kollektion sind als hochwertige Prints erhältlich - sie laden dazu ein, Farbe ganz neu im Raum wirken zu lassen – subtil, aber präsent.
This new print collection is something special for me. Anyone familiar with my recent work knows that I've been exploring more subdued color palettes in recent years. That made it all the more exciting to work more intensively with color again – reduced in form, but bolder in combination.
The designs consist of two or three colors that meet, complement each other, or deliberately create tension. Clear, minimalist, yet vibrant. Perhaps a subtle echo of earlier, more color-intensive phases – but translated into my current visual language. These works aren't a break, but rather an experiment: What happens when color is given more space without losing its tranquility?
The collection's designs are available as high-quality prints – they invite you to experience color in a completely new way within a space – subtle, yet present.
Pantone Farbe des Jahres 2026 / Pantone Color of the year 2026
Jedes Jahr setzt die Pantone Farbe des Jahres einen sichtbaren Impuls für die Design-, Mode- und Interiorwelt. Materialien, Oberflächen und Farbpaletten orientieren sich daran, greifen Nuancen auf oder reagieren bewusst mit Kontrasten.
Every year, the Pantone Color of the Year sets a visible trend in the design, fashion, and interior design world. Materials, surfaces, and color palettes are influenced by it, picking up on its nuances or deliberately creating contrasts.
Jedes Jahr setzt die Pantone Farbe des Jahres einen sichtbaren Impuls für die Design-, Mode- und Interiorwelt. Materialien, Oberflächen und Farbpaletten orientieren sich daran, greifen Nuancen auf oder reagieren bewusst mit Kontrasten.
Pantone Color of the Year 2026
“Cloud Dancer, ein edles Weiß, das als Symbol für beruhigende Einflüsse in einer Gesellschaft dient, die den Wert der stillen Reflexion wiederentdeckt.”
PANTONE
Mit der Veröffentlichung der Pantone Farbe des Jahres 2026 vor wenigen Tagen sorgt das Farbinstitut für Gesprächsstoff. Die Wahl fiel mit “Cloud Dancer” auf einen einen sehr hellen, fast weißen Ton – und der wurde durchaus kontrovers wahrgenommen. Die Reaktionen auf die Entscheidung waren zwiegespalten - von positiv, überrascht bis ablehnend, manchmal sogar als politisch motiviert kommentiert.
Ich selbst war durchaus auch überrascht, schließlich hatte es im vergangenen Jahr einen deutlichen Trend zu eher farbfrohen Konzepten in der Interiorwelt gegeben. Unabhängig von der Diskussion zeigt diese Entscheidung vor allem eines: den Fokus auf Nuancen, Licht, Textur und Atmosphäre. Genau dort setzt auch meine eigene künstlerische Arbeit an.
In diesem Beitrag möchte ich einige meiner Werke vorstellen, die sich gut in eine “Cloud Dancer” Kollektion einfügen lassen würden – nicht als Kommentar zur Entscheidung, sondern als Einladung, Weißtöne neu zu sehen.
Every year, the Pantone Color of the Year sets a visible trend in the design, fashion, and interior design world. Materials, surfaces, and color palettes are influenced by it, picking up on its nuances or deliberately creating contrasts.
With the announcement of the Pantone Color of the Year 2026 a few days ago, the color institute has sparked considerable discussion. The choice fell on "Cloud Dancer," a very light, almost white tone—and this has been met with considerable controversy. Reactions to the decision were mixed—ranging from positive and surprised to dismissive, sometimes even interpreted as politically motivated.
I myself was quite surprised, given the clear trend last year toward more colorful concepts in interior design. Regardless of the debate, this decision primarily demonstrates one thing: a focus on nuances, light, texture, and atmosphere. This is precisely where my own artistic work begins.
In this post I would like to present some of my works that would fit well into a “Cloud Dancer” collection – not as a comment on the decision, but as an invitation to see white tones in a new light.
Medium: Acrylic colors and pastel chalks on canvas
Dimensions: 100 × 100 cm
This original acrylic painting captures a quiet sense of calm and weightlessness. Soft layers of white, pale grey, and hints of beige and blue blend together in a gentle, almost cloud-like movement — creating space for stillness and reflection.
Original painting on canvas, 55 x 65 cm, framed
Silent Drift 1 invites the viewer into a quiet, contemplative space where soft, layered brushstrokes drift across the canvas like fleeting thoughts or distant memories. Gentle tones of grey, muted neutrals, and cool blue accents emerge through a succession of translucent layers, creating a sense of movement that is both calm and introspective.
Size: 62 W x 82.5 H x 3.3 D centimeters
“Lines Between Layers” is the first larger painting where I experimented with sand as texture. It turned out beautifully, a natural look was created. Sand is part of the background, and the colors are sandy, too.
Minimal abstract artwork featuring soft white and light grey brush strokes, layered with fine linear details, creating a calm and textured composition. Available as (canvas) print in different sizes.
Based on an acrylic painting where white thick brush strokes meet a structured background in beige and grey shades. This print is available in different sizes, framed or unframed, on paper or on canvas.
Abstract and minimalistic artwork based on a watercolor painting that reveals a contrast between the white greyish brushstrokes on the top and the bottom and the blue-black part in the middle.
Ausstellung mit “New & Abstract” / Exhibition with “New & Abstract”
Meine erste Ausstellung hat mir gezeigt, wie besonders es ist, wenn Menschen meine Kunst live erleben können – und das in einem so inspirierenden Rahmen wie einer Galerie. Umso mehr habe ich mich gefreut, mit drei ausgewählten Werken Teil der Gruppenausstellung #13 von "New & Abstract" in Berlin zu sein.
Nachdem meine Ausstellung im Juni im ESNZ in Bad Nauheim zu Ende gegangen war, habe ich mich erst einmal für fast vier Wochen auf den Weg nach Skandinavien gemacht. Unterwegs zu sein ist wunderbar – aber genauso sehr liebe ich die Zeit zuhause, in der ich kreativ arbeiten kann.
Meine erste Ausstellung hat mir gezeigt, wie besonders es ist, wenn Menschen meine Kunst live erleben können – und das in einem so inspirierenden Rahmen wie einer Galerie. Umso mehr habe ich mich gefreut, mit drei ausgewählten Werken Teil der Gruppenausstellung #13 von "New & Abstract" in Berlin zu sein.
Die Vernissage der vierwöchigen Ausstellung fand am 2. Oktober statt – und ich wollte unbedingt dabei sein, wenn meine Kunst in der Hauptstadt zu sehen ist. Schon im Vorfeld war dieser Termin etwas ganz Besonderes für mich, denn Berlin ist seit vielen Jahren eine inspirierende Konstante in meinem Leben: die Stadt ist wild, rau und bunt, und ich kehre immer wieder hierhin zurück.
Umso passender, dass "New & Abstract", ursprünglich 2019 von Alexander Jackert als Kunstplattform auf Instagram gegründet, seit Juli 2024 einen eigenen Showroom in Berlin hat.
Für 22 Stunden ging es also für mich nach Berlin – drei davon verbrachte ich auf der Vernissage, der ich mit leicht wackeligen Knien entgegensah. Ich war allein dort und kannte niemanden, doch meine Sorgen waren völlig unbegründet. Der Abend verging wie im Flug: drei Stunden voller inspirierender Gespräche mit tollen Menschen, umgeben von einer lebendigen Mischung aus Kunstwerken und Künstler*innen. Besonders gefreut habe ich mich so tolle Künstlerinnen wie Annette Nolte, Chrissi Eklemes oder Katja Knoblich kennenzulernen, mit denen ich an dem Abend einen wunderbaren Austausch hatte, der hoffentlich auch in der Zukunft bestehen bleibt.
Das i-Tüpfelchen des Abends: Mein Bild “Natural Gradients” fand direkt an diesem Abend einen neuen Besitzer – eine wunderbare Überraschung, mit der ich wirklich nicht gerechnet hatte. Die zwei anderen Bilder der Ausstellung kann man hier erwerben.
After my exhibition at the ESNZ in Bad Nauheim ended in June, I embarked on a nearly four-week trip to Scandinavia. Being on the road is wonderful – but I also cherish the time at home when I can work creatively. My first exhibition showed me how special it is when people can experience my art live – and in such an inspiring setting as a gallery. I was therefore all the more delighted to be included in the group exhibition #13 of "New & Abstract" in Berlin with three selected works. The opening of the four-week exhibition took place on October 2nd – and I absolutely wanted to be there when my art was on display in the capital. Even beforehand, this event was something very special for me, because Berlin has been an inspiring constant in my life for many years: wild, raw, and vibrant.
It's all the more fitting, then, that "New & Abstract," originally founded in 2019 by Alexander Jackert as an art platform on Instagram, has had its own showroom in Berlin since July 2024. I spent 22 hours in Berlin – three of them at the opening, which I was approaching with slightly shaky nerves. I was there alone and didn't know a soul, but my worries were completely unfounded. The evening flew by: three hours filled with inspiring conversations with wonderful people, surrounded by a vibrant mix of artworks and artists.
The icing on the cake: my artwork “Natural Gradients” found a new owner that very evening – a wonderful surprise I truly hadn't expected. The other two artworks can be purchased here.
Pictures Copyright Ludger Paffrath